Update Betrugswarnung: Wir führen nach wie vor KEINE Sammlungen an der Haustür oder in Geschäften durch!!! Der seit geraumer Zeit im Raum Kassel aufgetretene Betrüger, der in unserem Namen Geld sammelte, wurde inzwischen identifiziert und angezeigt.

Zuhause gesucht!

Bitte bedenken Sie, dass wir ehrenamtlich tätig sind und die Tierschutzarbeit nach der Arbeit in der uns verbleibenden Freizeit ausführen! Wir bitten Sie daher um Verständnis, dass wir nur begrenzt erreichbar sind und keine festen Bürozeiten haben! Wenn Sie uns nicht erreichen, senden Sie uns Ihre Anfrage einfach per Mail und fügen Sie Ihre FESTNETZnummer bei, dann rufen wir zurück (Rückrufe auf eine Handynummer sind uns leider nicht möglich, da wir bemüht sind, unsere Spendengelder für die Versorgung der Tiere einzusetzen und die Verwaltungskosten so gering wie möglich zu halten).

Willow, männlich (benötigt Freilauf)

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Willow, geb. Mai 2014, kommt leider aus der Vermittlung zurück. Und zwar nicht, weil man ihn nicht mehr haben möchte, sondern weil sich zunehmend zeigt, dass er besser in einem Einzelzuhause aufgehoben wäre. Er lebt derzeit mit 2 Artgenossen zusammen, einem Kater und einer zierlichen Kätzin. Willow wird von beiden stark dominiert und immer wieder angegangen, worauf er sehr ängstlich reagiert. Er ist so gar kein Kämpfer und kann sich nicht behaupten. Daher wird er immer schreckhafter, traut sich nicht mehr durch die Katzenklappe (weder raus, noch rein), versteckt sich und hockt am liebsten nur noch auf dem Schoß oder in einer Ecke. Es könnte zwar sein, dass er sich mit einer sozialen und zurückhaltenden Kätzin klar käme, aber das Risiko ist zu groß, dass es wieder nicht klappt und er erneut sein Zuhause verliert. Daher suchen wir einen Einzelplatz für den wunderschönen und verschmusten Kater.

Willow ist extrem anhänglich, möchte am liebsten den ganzen Tag auf dem Schoß oder auf dem Arm verbringen. Außerdem ist er sehr ortstreu. Er geht zwar gerne nach draußen in den Garten, bleibt aber meist in Sichtweite und kommt auf Zurufe sofort rein. Wobei man nicht genau weiß, ob dieser Umstand vielleicht lediglich an den vorhandenen Artgenossen liegt, mit denen er sich sein Revier teilen muss und vor denen er eben Angst hat. Daher wird Willow genau wie alle anderen Freigänger ausschließlich in eine verkehrsruhige und grüne Lage vermittelt!

Willow ist ein echter Herzensbrecher, weil er so kuschelig und schmusig ist. Bei Fremden ist er zunächst scheu, taut aber schnell auf, wenn er auf den Arm darf! Aufgrund dieser extremen Anhänglichkeit wünschen wir uns ein Zuhause für ihn, in dem nicht alle Haushaltsmitglieder vollzeit berufstätig sind, sondern mindestens eine Person etwas Tagesfreizeit hat und sich Zeit nehmen kann, sein Kuschelbedürfnis zu erfüllen. Vielleicht ein ruhiges Paar oder eine Einzelperson im Ruhestand? Auf jeden Fall sollte es sich um einen ruhigen Haushalt ohne kleine Kinder (auch nicht in Planung) handeln, da Willow wie gesagt sehr schreckhaft ist und sich erst entspannt, wenn absolute Ruhe eingetreten ist.

Willow wurde selbstverständlich damals vor seiner Vermittlung kastriert, gechipt, tätowiert, ohne Befund auf FIV und FeLV getestet sowie gegen Schnupfen, Seuche und Leukose geimpft.

Interessenten aus dem Raum Kassel lesen sich bitte zunächst unsere Vorabinformationen zum Vermittlungsablauf (Bedingungen, Vorge-hensweise, Schutzvertrag & Schutzgebühr) durch und wenden sich bei weiterem Interesse an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder vermittlung@cat-care.

Imero, männlich (benötigt zwingend Freilauf!)

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Imero (geb. ca. 2015) kam über einen Notruf zu uns. Er war in etwas angeschlagenen Zustand auf dem Grundstück eines Restaurants aufgetaucht. Leider war er nicht gekennzeichnet, und unsere Suche nach einem Halter verlief ins Leere. Wir nahmen ihn in eine Pflegestelle auf, wo er liebevoll versorgt wurde und die übliche Behandlungsroutine durchlief.
Obwohl er sich dort sichtbar wohlfühlte und die Versorgung genoss, fing er nach einigen Tagen aufgrund des fehlenden Freilaufs an zu jammern, vor allem nachts, und so standen den Pflegeeltern anstrengende Wochen ins Haus, bis die Eingewöhnungszeit um und die Behandlungsroutine abgeschlossen war. Danach durfte er nach draußen, da die Pflegestelle in einer sehr ruhigen Gegend liegt.

Nun suchen wir für den liebenswerten und bildschönen Black-Smoke-Kater ein endgültiges Zuhause. Dieses sollte in einer verkehrsarmen, ruhigen und grünen Umgebung liegen und vorzugsweise über einen Garten verfügen, da Imero es sehr liebt, mit seinen Menschen gemeinsam nach draußen zu gehen. 

Imero ist sehr verschmust und kuschelt gern mit seinen Menschen und einer Decke auf dem Sofa. Daher würde er sich auch sehr freuen, wenn in seinem neuen Zuhause nicht alle Menschen vollzeit berufstätig sind, sondern vielleicht auch tagsüber teilweise jemand daheim ist. Auf jeden Fall sollte ihm eine Katzenklappe zur Verfügung stehen, damit er jederzeit zu einer kurzen Stippvisite nach draußen und auch wieder rein kann, da er ansonsten unleidig wird.

Etwas anstrengend könnte es in der Eingewöhnungszeit werden, so wie seinerzeit in der Pflegestelle. Daher werden Menschen gesucht, die in den ersten 6 Wochen die Geduld, das Mitgefühl und das Durchhaltevermögen aufbringen, wenn er zu jammern beginnt. Hilfreich könnte es sein, wenn er während des Zeitraums der Eingewöhnung eine/n abgesicherte/n Balkon/Terrasse für diese zur Verfügung hätte.
Wenn er nach der Eingewöhnungsphase Freilauf erhält, geht er unserer Erfahrung nach nicht weit und bleibt auch nicht lang draußen (daher auch die Katzenklappe). Am liebsten geht er mit seinen Menschen gemeinsam ums Eck spazieren oder lümmelt sich zu ihren Füßen auf dem Rasen. Aus diesem Grund wird wie gesagt ein Zuhause mit eigenem Garten bevorzugt.

In der Pflegestelle hat Imero keinen Kontakt zu Kindern, so dass wir nicht wissen, ob er sich als Familienkater eignen würde. Kleinkinder wären sicher nicht das Richtige für ihn, größere und verständnisvolle Kinder dürften vermutlich kein Problem sein.
Der Versuch, ihn in der Pflegestelle mit zwei vorhandenen Katzenmädchen zu vergesellschaften, misslang, da Imero nicht sehr wohlwollend reagierte. Auch dem Nachbarskater ist er nicht unbedingt freundlich gesonnen. Wir suchen daher ein Zuhause ohne Artgenossen in einem Revier mit geringer Populationsdichte.
Menschen gegenüber ist Imero jedoch wie bereits erwähnt sehr freundlich gesonnen. Und wenn er dann seinen Freilauf erhält ist er auch völlig ausgeglichen, so dass man seine Freude an ihm hat.

Interessenten aus dem Raum Kassel lesen sich bitte zunächst unsere Vorabinformationen zum Vermittlungsablauf (Bedingungen, Vorge-hensweise, Schutzvertrag & Schutzgebühr) durch und wenden sich bei weiterem Interesse an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder vermittlung@cat-care.

Lady, weiblich (benötigt Freilauf)

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Lady, geb. zwischen 2004 und 2006, lief ihrem im Oktober 2018 verstorbenem Herrchen im Alter von ca. einem Jahr mit 3 Kitten zu. Wann genau das war, erinnern sich die Hinterbliebenen leider nicht genau. Sie wurde zwar nach der Aufzucht der Kleinen kastriert, verbrachte jedoch die erste Zeit komplett draußen, da die bereits im Haus lebende Katze sie nicht akzeptierte. Als die vorhandenen Katze dann einige Monate später verstarb, übernahm Lady ihren Platz im Haus und ging weiterhin in den gewohnten Freilauf. Im Sommer ist sie gern draußen, im Winter geht sie nur wenigen Minuten nach draußen. Fremden gegenüber ist Lady erstmal scheu, aber zu ihrer Bezgusperson baut sie eine starke Bindung auf und folgt fast wie ein Hund.

Lady ist kastriert und nach Angaben der Kontaktperson gesund. Vor der Vermittlung wird sie auf jeden Fall noch auf FIV und FeLV getestet, entwurmt und gechipt.

Interessenten aus dem Raum Kassel lesen sich bitte zunächst unsere Vorabinformationen zum Vermittlungsablauf (Bedingungen, Vorge-hensweise, Schutzvertrag & Schutzgebühr) durch und wenden sich bei weiterem Interesse an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder vermittlung@cat-care.

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(weitere Fotos: siehe Facebook-Fotoalbum)

Handicap-Katze Gina verliert mit 14 Jahren aufgrund der Pflegebedürftigkeit ihrer Besitzerin ihr Zuhause und sucht deshalb einen neuen Platz, wo sie geliebt wird und wo sie alt werden kann.

Gina wurde von uns als junge Katze aus einer tierquälerischen Haltung befreit, aus der sie durch Schläge auf den Kopf Einbußen im Sehen und damit im Einschätzen von Entfernungen zurückbehalten hat. Sie ist dadurch recht vorsichtig, geht aber z.B. Treppen ganz normal und stößt auch nirgendwo gegen. Sie ist aufgrund dieser Einschränkung ebenfalls etwas schreckhafter als normale Katzen und bewegt sich gerne im für sie sicheren und gewohnten Bereich. Das bedeutet, dass Gina nur ganz kurz nach draußen auf die Terrasse geht, um sich z.B.  zu sonnen, aber prinzipiell inzwischen auch mit einer Wohnungshaltung klarkommen würde, wenn sie z.B. einen kleinen Balkon zur Verfügung hätte.

Gina ist sehr menschenbezogen und verschmust. Wenn es nach ihr ginge, würde sie den ganzen Tag auf dem Schoß ihrer Menschen verbringen. Gina ist erfahren im Umgang mit Kindern und kommt  gut mit ihnen klar, solange die Kinder nicht allzu grob mit ihr umgehen. Aber auch dann wird sie nicht aggressiv, sondern entzieht sich der Situation. Vor Hunden hat Gina große Angst und bei anderen Katzen ist sie skeptisch, weshalb sie als Einzelkatze vermittelt werden sollte.

Gina ist nach Aussagen der Besitzerin gesund und hat alle für einen Freigänger notwendigen Impfungen. Sie macht nur leider nicht immer auf ihre Klos, sondern geht dafür raus oder benutzt auch immer mal wieder Teppiche/Vorleger fürs große oder kleine Geschäft, eine Angewohnheit, die sie schon seit einigen Jahren hat, die aber seit der Abwesenheit ihrer Besitzerin deutlich stärker geworden ist. Daher werden tollerante Menschen mit Herz für sie gesucht, deren Haushalt nur wischbare Böden aufweist und die einem allgemein chancenlosen Tier ein Zuhause schenken möchten.

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Caveo, männlich (Freilauf benötigt)

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(weitere Fotos: siehe Facebook-Fotoalbum, Facebook-Video)

Caveo, unser Fundkater aus Westuffeln, sucht nach erfolgloser Halterermittlung nach einem neuem Zuhause im Großraum Kassel. Und zwar in grüner, verkehrsarmer Umgebung, damit er nach der Eingewöhnungszeit wieder den Freilauf genießen darf.

Caveo ist kastriert, gechipt, ohne Befund auf FIV/FeLV getestet, gegen Parasiten behandelt und komplett tierärztlich durchgecheckt worden, inklusive einer umfassenden Blutuntersuchung, und zieht gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche und Leukose geimpft ins neue Heim.

Sein Alter wurde auf mindestens 8 Jahre geschätzt, da ihm schon einige Zähne fehlen. Das stört ihn aber überhaupt nicht. Futtern ist seine Leidenschaft!

Caveo war Anfang April in Westuffeln aufgetaucht, durchwühlte dort die gelben Säcke nach Nahrung und machte lautstark auf seinen Hunger aufmerksam. Anfang Juni wurde er uns gemeldet und in eine Notpflegestelle aufgenommen. Dort forderte er mit Köpfchengeben gleich seine Streicheleinheiten ein, um im nächsten Moment, irritiert von seiner eigenen Couraget, nach der Hand zu schlagen und/oder zu schnappen. Was hat er wohl erlebt, dass er derart verunsichert war? Inzwischen vertraut er seiner Pflegemama schon so, dass dieses plötzliche Schlagen/Schnappen nur noch sehr selten vorkommt und auch nicht mehr heftig ausfällt.

Trotz seines Alters ist er zu Spielchen aufgelegt und jagt manchmal wie ein Kitten seinen eigenen Schwanz. Ansonsten liegt er gern am offenen, abgesicherten Fenster und beobachtet das Treiben draußen.

Caveo würde gerne viel mehr am Alltagsleben teilhaben, als es zur Zeit in seiner Notpflegestelle möglich ist. Er hat dort nur ein Zimmer zur Verfügung und kann nur im Wechsel mit einem anderen (leider nicht verträglichem) Pflegetier Flur und Küche mitbenutzen.

Daher sucht er DRINGEND nach einem neuen Zuhause! Da ältere und noch dazu schwarze Tiere es erfahrungsgemäß mit der Vermittlung sehr schwer haben, würden wir uns auch freuen, wenn sich jemand als Pflegestelle für die Dauer der Vermittlung anbietet.

Wegen seiner gelegentlich noch auftretenden Stimmungsschwankungen beim Körperkontakt ist er für Familien mit kleinen Kindern NICHT geeignet. Jeder andere wird in Caveo einen treuen Freund finden!

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Ajula & Anisa, weiblich

 
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(weitere Fotos: siehe Facebook-Fotoalbum, Facebook-Video)

Unser so hübsches weibliches Geschwisterpärchen Ajula (indisch „Schönheit“) & Anisa (afrik. „Prinzessin“), geb. ca. 17.09.2017, das wir im Alter von ca. 10 Wochen mit der Mama Anandi  von der Straße holten, hat leider noch immer kein Zuhause gefunden und wartet in seiner Pflegestelle seit gut einem Jahr auf die Menschen, die ihr Herz an die beiden Schwestern verlieren. Mama Anandi hatte das wahnsinnig große Glück, bereits im Juli 2018 adoptiert zu werden, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt noch sehr ängstlich und nicht anfassbar war. Sie lebt mit einem sehr sozialen und schmusigen schwarzen jungen Katerchen zusammen, an dessen aufgeschlossenem Verhalten sie sich sehr orientiert und ganz tolle Fortschritte gemacht hat! 

Ihre Töchter, verständlicherweise auch vom Verhalten der Mutter geprägt, waren längere Zeit zwar auch sehr vorsichtig Menschen gegenüber, jedoch niemals aggressiv, dafür immer schon auch neugierig und eher geneigt, den menschlichen Kontakt zuzulassen. Doch ihre Mama pfiff sie sozusagen immer zurück, wenn sie einen Schritt nach vorne machen wollten. Nachdem ihre scheue Mama ausgezogen war, konnten sie sich viel befreiter entfalten und zeigten recht bald, dass sie Menschen gar nicht so übel finden und dass neben einem gefüllten Futternapf das Streicheln und Kuscheln was richtig Schönes ist.

Inzwischen sind die zierlichen Mädels ihrem Pflegepapa als auch gegenüber seinen Freunden, die häufiger zu Besuch kommen, aufgeschlossen und zeigen keine Panik mehr. Bei völlig Fremden verstecken sie sich erst einmal und „sondieren die Lage“, kommen dann aber meistens nach einer Weile wieder hervor und beobachten neugierig aus sicherer Entfernung recht entspannt das Geschehen oder lassen sich zum Spielen animieren, denn verspielt sind die beiden nach wie vor.  Oft laufen sie ihrem Pflegepapa wie ein Hund hinterher, lassen sich von ihm beschmusen, liegen gerne ganz eng bei ihm im Bett, suchen seine Nähe, wenn er berufsbedingt Zuhause oft am PC sitzt, sorgen dann auch mal für die nötigen Arbeitspausen und fordern Aufmerksamkeit, in dem sie auf seinem Schreibtisch herum stolzieren oder sich auf seinen Schoß legen.

Bei liebevollen, einfühlsamen Menschen, die ihnen etwas Geduld, Zeit und Gelassenheit entgegen bringen, werden die Süßen recht schnell spüren, dass ihnen nichts Böses geschieht und sie ohne Angst ihren neuen Bezugspersonen vertrauen können. Wir machen immer und immer wieder die schöne Erfahrung, dass so viele Samtpfötchen, die anfangs scheu, ängstlich, verunsichert oder gar traumatisiert waren, nach kurzer Zeit in einem liebevollen und verständigen Zuhause alle Ängste und Zurückhaltung ablegen und sich zu aufgeschlossenen, anhänglichen, überaus schmusigen Fellnasen entwickeln, die ihren Familien so viel Freude bereiten und ihr Leben bereichern.

Wir möchten die Geschwisterchen gern gemeinsam vermitteln, denn sie verstehen und ergänzen sich prächtig. Für einen sehr turbulenten, unruhigen (Kleinkinder-)Haushalt halten wir die beiden Schätzchen nicht geeignet. Vorhandene Kinder sollten schon in einem verständigen Alter sein.

Ajula & Anisa müssen nicht zwangsläufig in Freilauf vermittelt werden, sofern die Räumlichkeiten genügend Platz (ab 80 m²) für die Jungtiere bieten und über einen abzusichernde/n Terrasse/Balkon verfügen. Ein „Freiluftzimmer“ bei reiner Wohnungshaltung bedeutet eine erhebliche Steigerung der Lebensqualität und sollte den Tieren auf jeden Fall zur Verfügung stehen. Bei ungesichertem Freilauf muss das Zuhause in verkehrsruhiger und grüner Umgebung liegen.

Die Mädels sind selbstverständlich kastriert, parasitenfrei, gechipt und tätowiert, ohne Befund auf FIV/FeLV getestet, sowie gegen Schnupfen, Seuche und Leukose geimpft.

Interessenten aus dem Raum Kassel lesen sich bitte zunächst unsere Vorabinformationen zum Vermittlungsablauf (Bedingungen, Vorge-hensweise, Schutzvertrag & Schutzgebühr) durch und wenden sich bei weiterem Interesse an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Muckel, männlich (benötigt Freilauf)

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(weitere Fotos: siehe Facebook-Fotoalbum)

Muckel lebte mindestens zwei Jahre unversorgt am Rande einer Schrebergartensiedlung. Er hatte starken Schnupfen, viele kahle Stellen am ganzen Körper, starke Verfärbungen im Fell, und er schien sich nicht gut zu pflegen. Eine Dame erbarmte sich seiner, weil er krank und hilfsbedürftig aussah. Sie bat ihm Futter an, welches er auch sofort dankbar annahm. Nur anfassen ließ er sich zunächst nicht, auch wenn er nach einigen Wochen der Dame nicht mehr von der Seite wich, wenn sie im Garten war. Da er weiterhin krank aussah und seine Augen inzwischen stark gerötet waren, nahm die Dame Kontakt mit uns auf und wir beschlossen, ihn einzufangen und einem Tierarzt vorzustellen. Die dazu notwendige Narkose nutzen wir selbstverständlich gleich zur Kastration und zu einer umfangreichen Blutuntersuchung, denn wir rechneten aufgrund seines schlechten Allgemeinzustandes mit dem Schlimmsten. Zum Glück waren die Organwerte alle in Ordnung, und er wurde auch wider Erwarten negativ auf Katzenaids (FIV) und Katzenleukose (FeLV) getestet, jedoch ergab der Augenabstrich eine massive Infektion mit Chlamydien. Die Tatsache, dass die Infektion über viele Monate unbehandelt geblieben war, hatte Muckel stark geschwächt, da aber die Chance auf eine Gesundung bestand, erklärte sich eine ehrenamtliche Helferin bereit, ihn für einige Wochen in ihrem Bad in Quarantäne unterzubringen, wo er regelmäßig seine Medikamente bekommen konnte – eine Notwendigkeit, die leider in dem Schrebergarten nicht gewährleistet werden konnte. Da er außerdem einen starken Befall mit Sarkoptes-Milben hatte, war die Unterbringung in einer sauberen Umgebung auch medizinisch und logistisch die einzig sinnvolle Möglichkeit, ihm die Chance auf ein gesundes Leben zu ermöglichen. Da er im Schrebergarten schon recht gut Kontakt mit zwei Schrebergärtnern aufgenommen hatte, ihnen um die Beine ging und sich von ihnen auch vorsichtig anfassen ließ, hatten wir außerdem die berechtigte Hoffnung, dass er vielleicht vermittelbar war.

Leider kam es anders. Es wurden schwere Wochen für Muckel und auch für die Pflegerin, denn Muckel wollte partout keinen Kontakt, ließ sich die vielen Wochen über nie anfassen, sondern reagierte auf Annäherungsversuche mit Frauchen, Knurren und Rückzug. Trotzdem gelang es der Pflegerin, ihm regelmäßig sein Antibiotikum zu geben und seine Augentropfen reinzuträufeln.

Als er nach abgeschlossener Behandlung Wochen später wieder in den Schrebergarten kam, schloss er sich nach nur einem Tag sofort wieder seiner Betreuerin an und wandelte sich nach wenigen Tagen zum absoluten Schmusekater, der gar nicht mehr von ihrem Schoß zu kriegen war. Auch zwei weitere Schrebergärter können ihn inzwischen streicheln. Durch die Fortsetzung der Milbenbehandlung, der fortgesetzten hochwertigen Ernährung und die tägliche Gabe von Hanföl hat sich inzwischen auch sein Allgemeinzustand deutlich verbessert: seine Wunden sind abgeheilt, die Haut nicht mehr gerötet, das Fell ist an den betroffenen Stellen nachgewachsen, die Augen sind nicht mehr gerötet oder verkrustet und sein Chlamydien-bedingter Schnupfen hat sich so gut gebessert, dass er entweder gar nicht oder nur noch sporadisch, z.B. bei Wetterwechsel niest.

Die Betreuerin versorgt Muckel nun täglich im Schrebergarten und schmust mit ihm, und für den Winter hat er eine warme Styrokiste mit Stroh. Leider wird diese „Idylle" dadurch getrübt, dass er fast wöchentlich von einem aggressiven Revierkater Verletzungen zugefügt bekommt, und zudem muss die Betreuerin den Garten krankheitsbedingt zum Ende der nächsten Gartensaison aufgeben. Schon jetzt ist sie körperlich eingeschränkt, aber außer ihr gibt es niemanden, der bis in den späten Herbst hinein auf dem Gartengelände ist, geschweige denn sich bereit erklärt, Muckel auch im Winter täglich zu versorgen.

Wir suchen deshalb perspektivisch ein neues Zuhause für Muckel, der inzwischen auch Besuchern viel offener gegenübersteht, und den man auch als Fremder inzwischen schon vorsichtig anfassen kann, wenn er einen ein paar Mal gesehen hat. Er ist ein sehr anhänglicher und verschmuster Kerl, der sehr darunter leidet, dass seine Bezugsperson nicht häufiger bei ihm sein kann! Er wird sich langfristig auch gut in einem neuen Zuhause einleben, wenn man ihm eine lange Eingewöhnungszeit und viel Freiraum gibt, der es ihm ermöglichst, sich in seinem eigenen Tempo den Menschen anzuschließen. Vor einer Vermittlung müssten die neuen Dosenöffner zwingend mit ihm im Schrebergarten Kontakt aufgenommen haben, damit er sie schon positiv einordnen kann, bevor er ins neue Zuhause einzieht. Andernfalls ist es gut möglich, dass er wieder in eine Abwehrhaltung verfällt und  - wie seinerzeit in der Pflegestelle – niemanden an sich ran lässt.

In seinem zukünftigen Zuhause sollte man im Umgang mit scheuen oder verwilderten Katzen Erfahrung haben, da Muckel nach einer Eingewöhnungszeit zwar mit Sicherheit ein Schmusekater wird, aber weiterhin Besonderheiten im Umgang zeigen wird (wie z.B. vermutlich eine starke Schreckhaftigkeit und Skepsis allem Fremden gegenüber) und aufgrund seiner  hochgradigen Aggressivität beim Tierarztbesuch vermutlich auf längere Sicht nicht ohne Narkose behandelbar ist.

Interessenten aus dem Raum Kassel lesen sich bitte zunächst unsere Vorabinformationen zum Vermittlungsablauf (Bedingungen, Vorge-hensweise, Schutzvertrag & Schutzgebühr) durch und wenden sich bei weiterem Interesse an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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