Zuhause gesucht!

Bitte bedenken Sie, dass wir ehrenamtlich tätig sind und die Tierschutzarbeit nach der Arbeit in der uns verbleibenden Freizeit ausführen! Wir bitten Sie daher um Verständnis, dass wir nur begrenzt erreichbar sind und keine festen Bürozeiten haben! Wenn Sie uns nicht erreichen, senden Sie uns Ihre Anfrage einfach per Mail und fügen Sie Ihre FESTNETZnummer bei, dann rufen wir zurück (Rückrufe auf eine Handynummer sind uns leider nicht möglich, da wir bemüht sind, unsere Spendengelder für die Versorgung der Tiere einzusetzen und die Verwaltungskosten so gering wie möglich zu halten).

Wayano, männlich (Freilauf benötigt)

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(weitere Fotos: siehe Fotoalbum, Video)

Wayano (geb. ca. 05/2012) wurde uns im Februar 2018 als Fundtier gemeldet. Die Melderin hatte ihn schon seit dem letzten Sommer immer mal wieder scheu und pfeilartig durch ihren Garten flitzen sehen und sich gedacht, dass er sicher ein Freigänger aus der Nachbarschaft sei. Nachdem er aber im Winter über Wochen stundenlang in der Kälte auf ihrer Terrasse ausharrte, auch die Nächte dort verbrachte und offensichtlich unversorgt war, wurde ihm dort ein geschütztes, warmes Plätzchen eingerichtet, was er sehr dankbar annahm, und Futter angeboten. Inzwischen war er zutraulich geworden, bettelte um Einlass und freute sich über jede Streicheleinheit. So kontaktierte sie uns und bat um Hilfe. Wir überprüften ihn erfolglos auf eine Kennzeichnung, und auch bei uns zeigte er sich sofort sehr aufgeschlossen und anlehnungsbedürftig.

Nach dem Einzug in seine Pflegestelle zog sich Wayano zunächst über mehrere Tage zurück und war nur nachts unterwegs. Es dauerte eine ganze Weile, bis er seine Unsicherheit ablegte und sich zu seinem Pflegepapa auf die Couch kuschelte. Wenn ihm etwas nicht ganz geheuer ist, dann faucht er auch mal, aber mehr passiert nicht! Das Spielen scheint ihm überhaupt nicht vertraut zu sein, dazu braucht er immer wieder ein bisschen „Starthilfe“ durch Animation.

Wayano ist ein sehr liebebedürftiger, schmusiger und freundlicher „Knuddelbär“, der seine Zuneigung zu vertrauten Menschen durch zufriedenes Schnurren und Treteln bekundet und sich dann wohlig auf dem Rücken rekelt. Wayano mag keine Hektik und keinen Trubel, er liebt eher die leisen und sanften Töne, sowie ein behutsames Umgehen mit ihm. Von daher sollten in seinem zukünftigen Heim keine quirligen kleinen Kinder vorhanden sein. Gegen ältere, ruhigere und verständige Kinder spricht jedoch sicher nichts.

Selbstverständlich muss ihm nach der Eingewöhnungszeit im neuen Heim wieder die Möglichkeit des Freilaufs geboten werden, daher suchen wir ein Zuhause in verkehrsarmer, grüner Umgebung.

In seiner Pflegestelle hat Wayano keinen Kontakt zu anderen Katzen, so dass wir nicht beurteilen, inwieweit er mit Artgenossen verträglich ist. Wir wissen lediglich von der Melderin, dass er sich ihren eigenen beiden Katzen gegenüber bei der Begegnung auf der Terrasse bzw. im Garten völlig gelassen und relaxt gezeigt hat und sich selbst durch die Provokationen des hauseigenen Katers nicht aus der Ruhe bringen ließ. Wayano ignorierte ihn einfach.

Der Gesundheitscheck verlief soweit ohne Befund. Es wurde lediglich eine, die Sehkraft NICHT beeinträchtigende, Trübung beider Augenlinsen festgestellt, die lt. Tierarzt bisher nicht behandlungsbedürftig  ist. Ob diese Trübung bereits von Geburt an vorliegt oder sich erst später eingestellt hat, kann nicht festgestellt werden, und ob sie evtl. später im Alter zu einem langsamen Verlust der Sehkraft führen könnte, ist nicht vorauszusagen.
 
Selbstverständlich zieht Wayano kastriert, parasitenfrei, gechipt, ohne Befund auf FIV/FeLV getestet sowie gegen Katzenschnupfen-/seuche und Leukose geimpft ins neue Zuhause.

Interessenten aus dem Raum Kassel lesen sich bitte zunächst unsere Vorabinformationen zum Vermittlungsablauf (Bedingungen, Vorge-hensweise, Schutzvertrag & Schutzgebühr) durch und wenden sich bei weiterem Interesse an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Monty, männlich (Freilauf benötigt)

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Monty (geb. Sept. 2014) kam nach Angaben seiner früheren Vorbesitzer im Alter von 3 Wochen mit seinen Geschwistern aus Griechenland nach Deutschland, wo er später im Freilauf lebte und über eine Katzenklappe verfügte. Im Alter von 3,5 Jahren gaben die Leute ihn ab, weil ein Hund ins Haus kam, mit dem sich Monty nicht verstand. Der Übernehmerin, die in einer 45qm Wohnung direkt an einer Hauptstraße in Kassel wohnt, sagten sie, Monty würde sich auch in der Wohnung wohlfühlen. Dem ist natürlich nicht so! Monty leidet entsetzlich darunter, auf so beengten Verhältnissen zu leben, jammert und beginnt inzwischen, die Tapete an der Wohnungstür abzukratzen. In ihrer Verzweiflung hat die Halterin ihn nun trotz der Verkehrslage raus gelassen, weil sie nicht mit ansehen konnte, wie er litt. Vom ungewohnten Verkehr und der fremden Umgebung völlig reizüberflutet und verängstigt, versteckte Monty sich den ganzen Tag lang im Schacht eines Kellerfensters.

So entdeckten ihn Anwohner und kontaktierten uns. Wir ermittelten die Halterin und erfuhren von Montys Unglück und ihrer Verzweiflung. Wir boten sofort an, Monty in die Vermittlung zu nehmen und ihm ein Zuhause zu suchen, welches seinen Bedürfnissen entspricht: ein Freilaufzuhause in verkehrsruhiger, eher ländlichen Umgebung, in welchem er nach der üblichen Eingewöhnungszeit wieder ohne Angst nach draußen gehen kann. Es sollte möglichst eine Katzenklappe vorhanden sein, damit er wie früher selbst bestimmen kann, wann er nach drinnen möchte.

Monty wird nun erst einmal von unserer Tierärztin durchgecheckt und auf FIV und FeLV getestet, des weiteren wird der Impfschutz überprüft, denn den Ausweis hatten die Vorbesitzer nach eigenen Angaben nicht gefunden, als sie Monty weitergaben. Aber es wurde ihr die Praxis genannt, in welcher die Impfungen durchgeführt worden sind, so dass wir uns jetzt erst einmal um einen Ersatzausweis bemühen, um Montys Impfstatus zu ermitteln. Den Angaben nach verfügt Monty über einen aktuellen Impfschutz gegen Schnupfen, Seuche, Tollwut und FeLV (Leukose).

Gleichzeitig suchen wir aber schon auf Hochtouren nach einem geeigneten Zuhause, denn für Monty ist es wirklich dringend, so schnell wie möglich in andere Wohnverhältnisse zu kommen, mehr Bewegungsfreiheit und Abwechslung zu erhalten, so lange er noch nicht nach draußen kann, und sobald wie möglich dann die Eingewöhnungszeit hinter sich zu lassen und wieder in den gewohnten Freilauf zu dürfen, bevor sich erst Verhaltensstörungen einstellen. Denn derzeit ist er wirklich extrem unausgelastet und unglücklich! Die junge Frau ist berufstätig, also ist Monty den ganzen Tag allein in der Mini-Wohnung, und weiß nicht, wo er seine angestaute Energie lassen soll. Er weint und jammert sehr viel.

Der hübsche Kater,  ist aber ansonsten absolut zugänglich, lieb und verschmust. Auch mit Kindern kommt er sehr gut klar, so dass er durchaus als Familienkater geeignet wäre, sofern die Kinder verständig im Umgang mit Katzen wären.

Selbstverständlich zieht Monty kastriert und gekennzeichnet ins neue Zuhause!

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Isa & Imani, weiblich (vorzugsweise Freilauf)

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(weitere Fotos: siehe Fotoalbum, Video1, Video2)

Isa & Imani (geb. 3.4.17) wurden bei einem mittellosen Herrn geboren, der zu seinem unkastrierten Kater eine unkastrierte Kätzin von einem Verwandten aufgenommen hatte. Als die vier Kleinen dann auf der Welt waren, erfuhr sein Betreuer von uns und bat um Unterstützung bei der Kastration der Tiere. Den Kater ließen wir sofort kastrieren, die Mutterkatze folgte sofort, als die Kleinen selbständig Nahrung aufnehmen konnten, und im passenden Alter wurden dann auch 4 Jungitere kastriert, ohne Befund auf FIV (Aids) und FeLV (Leukose) getestet, gechipt, tätowiert, gegen Parasiten behandelt und geimpft, so dass sie mit Spannung ihrem neuen Zuhause entgegensehen konnten.

Die beiden Katerchen wurde bereits zu einer Artgenossin hinzu in Freilaufhaltung vermittelt, und wir hoffen, dass sich auch für die beiden Mädels bald ein so schönes Endzuhause finden lässt. Besonders schön wäre es, wenn sie gemeinsam vermittelt werden könnten. Sie sind zwar in der Wohnung geboren und waren noch nie im Freilauf, so dass rein theoretisch auch eine Wohnungshaltung in Frage kommen würde, aber aufgrund ihres quirligen Temperamentes gehen wir davon aus, dass eine Freilaufhaltung in verkehrsruhiger, grüner Lage besser für sie geeignet wäre, um ihre Energie auszulegen und ein ausgeglichenes Leben zu führen. Im Falle einer reinen Haushaltung müsste es eine sehr große Wohnung sein (mind. 100 qm)!

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Tapsi & Lilo (Wohnungshaltung)

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(weitere Fotos: siehe Fotoalbum)

Lilo ist ein aufgeweckter zwei-jähriger Kater, der seine Menschen gerne viel um sich herum haben will, um sich Streicheleinheiten abzuholen, der jedoch katzentypisch gerne selber bestimmen möchte, wann der richtige Zeitpunkt zum Schmusen ist und sich nicht dazu zwingen oder allzu stark bedrängen lassen möchte. Lilo ist ziemlich aufgeschlossen und intelligent und kann zum Beispiel Türen aufmachen. Er spielt zwar sehr gerne und viel, ist aber dennoch insgesamt ein eher ruhiger Kater, und da er noch nie draußen war und bisher keinen Drang nach draußen gezeigt hat, sollte er auch gut in reiner Wohnungshaltung klar kommen, sofern er dort genug Platz und Abwechslung hat.

Tapsi ist eine verschmuste vier-jährige Katzendame, die nach einer inzwischen ausgeheilten bakteriellen Infektion eine Ataxie zurückbehalten hat. Auch wenn es sich nach der Behandlung deutlich gebessert hat, zeigt Tapsi weiterhin Gangunsicherheiten bzw. unbeholfene Bewegungen, und auch beim Springen kann es schon mal sein, dass mal umfällt. Aber Tapsi selber ist sich ihrer Einschränkung gar nicht bewusst. Sie ist eine muntere und fröhliche Katze, wahnsinnig verspielt und jagt für ihr Leben gern Bällen hinterher. Am liebsten mit Lilo gemeinsam. Die beiden haben sich in der Pflegestelle kennengelernt, und nachdem sie ein paar Tage durch den Türschlitz „gepfotelt“ hatten, hat Lilo sich die Tür zu Tapsi geöffnet. Sie mochten sich von Beginn an, harmonieren sehr gut miteinander und suchen die gegenseitige Nähe, weshalb wir sie gerne gemeinsam vermitteln möchten.

Da Tapsi aufgrund ihrer Einschränkungen nicht in unkontrollierten Freigang darf, beide aber sehr bewegungsfreudig sind, wünschen wir uns ein Zuhause in großzügiger Wohnungshaltung, am liebsten mit der Möglichkeit des Zugangs zu einem katzengerecht abgesicherten Balkon. Da beide sehr schreckhaft sind und sich nicht gerne bedrängen lassen, brauchen sie einen ruhigen Haushalt ohne Kleinkinder.

Tapsi und Lilo sind kastriert, gechipt und ohne Befund auf FIV und FeLV getestet.

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Cajou, männlich (Freilauf benötigt)

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(weitere Fotos: siehe Fotoalbum, Video)

Unser kleiner Sonnenschein Cajou (geb. ca. 15.10.2017), der als Fundtier zu uns kam, ist ab sofort bereit für den Einzug in seine endgültige Familie. Der kleine Knirps hatte sich Mitte Februar an zwei Freigänger-Kater „angehängt“, und folgte ihnen nach einigen Tagen sogar ins Haus, suchte Schutz ,Wärme und Futter, kuschelte sich wie selbstverständlich auf dem Sofa ein und wollte nicht mehr gehen. Anfassen ließ er sich zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht, aber er bewegte sich unbedarft im Haus, auf der Terrasse und im Garten, schloss insbesondere mit dem jungen vorhandenen Kater gleich Freundschaft. Leider konnte der süße Schatz, der sehr dünn dort auftauchte und offenbar schon länger nicht mehr ausreichend versorgt wurde, nicht bei der Finderin bleiben und so wurde er uns übergeben.

Cajou ist ein sehr aufgewecktes, freundliches, neugieriges, bewegungsfreudiges, verspieltes und äußerst soziales Kerlchen, das seit Beendigung der Quarantänezeit mit den weiteren Katzen in der Pflegestelle total friedlich zusammenlebt und mit allen sehr lieb, aufgeschlossen und unbedarft umgeht. Der kleine Mann liebt Artgenossen über alles, er braucht daher zum Glücklichsein unbedingt in seinem neuen Zuhause zumindest einen sozialen kätzischen Gefährten im passenden Alter, der ebenso gerne spielt, tobt, rauft und kuschelt. Ferner muss sein neues Heim in ruhiger, grüner und verkehrsarmer Umgebung liegen, denn das Katerchen möchte später wieder unbedingt Freigang genießen.

Inzwischen schmust der kleine Tiger oft ausgiebig mit seinen Pflegepersonen, ist immer „mittendrin“, erzählt gerne, schläft öfter im Bett. Fressen ist seine große Leidenschaft. Man darf wirklich NICHTS offen herum stehen lassen, Cajou würde alles aufsaugen wie ein Staubsauger! Fremden gegenüber ist er im ersten Moment zurückhaltend, doch mit Leckerchen in der Hand vergisst er seine Scheu und man muss aufpassen, dass er vor lauter Gier nicht die Finger erwischt ;-). Es dauert einen Moment, bis er fremden Menschen gegenüber auftaut und sein Vertrauten schenkt. Den kleinen Schatz muss man manchmal etwas zu seinem Glück „zwingen“ und auf ihn zugehen, er reagiert in keiner Weise aggressiv. Er mag es im ersten Moment nicht so sehr, auf den Arm genommen zu werden. ABER – sobald man ihn greift, mag er gar nicht mehr runter und schnurrt/tretelt wie verrückt. Ein wirklich süßer, bildschöner und unkomplizierter Schatz, den man einfach ins Herz schließen muss.

Cajou zieht kastriert, entfloht, mehrfach entwurmt, tätowiert, gechipt und ohne Befund auf FIV/FeLV, sowie geimpft in sein neues Zuhause.

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Jessy, weiblich (Wohnungshaltung)

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(weitere Fotos: siehe Fotoalbum, Video)

Jessy (geb. 03/2005) wurde uns im November 2017 übereignet, weil ihr Besitzer schwer krank in eine dauerhafte Pflegeeinrichtung umsiedeln musste, wo er leider kurze Zeit später verstarb. Jessy kannte seit jüngsten Kindertagen nichts anderes als das Zusammenleben mit ihrem liebevollen Herrchen als Einzelkatze in reiner Wohnungshaltung. Sie waren mal ein Herz und eine Seele. Doch durch seine schwere Erkrankung und der daraus resultierenden Verhaltensänderung gegenüber Jessy entwickelte sie in den letzten Wochen des Zusammenlebens bereits große Angst vor ihrem Halter und reagierte mit Unsauberkeit und Rückzug. Als wir um Hilfe gebeten wurden, war sie bereits tagelang dort alleine, wurde vom Pflegedienst ihres Halters versorgt, und die Räumung der Wohnung stand unmittelbar bevor. Jessy war völlig verängstigt, traumatisiert und durch den Wind, aber in keiner Sekunde auch nur annähernd aggressiv, als wir sie umgehend aus der Wohnung holten.

Wir freuen uns sehr, dass die liebenswerte und so berührende Jessy wieder ihre Lebensfreude zurückgewonnen hat. Sie ist eine überaus sanfte, dankbare, anhängliche und Zuwendung aufsaugende Samtpfote, die inzwischen das Trauma ihres Verlusts in Ruhe verarbeiten konnte. Ihre Pflegemama beschreibt Jessy als ein wundervolles Geschöpf, das sich tief ins Herz schleicht mit ihrem Sanftmut, ihrem freundlichen Wesen. Sie liebt es über alles, im Bett zu kuscheln, sich zu räkeln und gestreichelt zu werden. Und sie hat sogar das Spielen für sich entdeckt, liebt Bänder in jeder Form.

Jessy war stark übergewichtig, aber inzwischen hat sie durch konsequentes Futtermanagement und hochwertige Nahrung prima abgespeckt. Auch das trägt natürlich sehr zu ihrem neu erworbenen Wohlbefinden und der Bewegungsfreudigkeit bei.

Jessy benötigt ein Heim als Einzeltier bei ruhigen, ausgeglichenen und einfühlsamen Menschen ohne Kinder mit Tagesfreizeit, die ihr viel Zeit für Schmuse- und Kuschelstunden widmen können und auf die sensible Samtpfote eingehen. Eine Vergesellschaftung mit anderen Tieren möchten wir ihr aufgrund ihrer Sensibilität und der Tatsache, dass sie seit Welpenalter keinen Kontakt mehr zu anderen Tieren hatte, nicht zumuten. Das Risiko, dass es nicht klappen könnte und Jessy dann wieder ihr Zuhause verlieren würde, ist uns zu hoch. Das Wichtigste für Jessy sind Menschen, die Zeit für sie haben und liebevoll mit ihr umgehen. Sie braucht etwas Zeit, sich bei fremden Menschen zu öffnen und Vertrauen zu gewinnen, verschenkt ihr Herz also nicht sofort und gleich. Wer ihr mit Geduld und Liebe begegnet und sie zu nichts zwingt, hat aber recht bald eine sanfte, bereichernde und sehr menschenbezogene Lebensbegleiterin an seiner Seite, die er sicher nicht mehr missen möchte.

Bei einer reinen Wohnungshaltung sollte ihr ein katzengerecht abgesicherter Balkon zur Verfügung stehen. Möglich wäre auch die Option zum Freilauf in einer sehr ruhigen Wohnlage. Dann könnte sie selbst entscheiden, ob sie nach draußen gehen mag oder nicht.

Jessy ist selbstverständlich kastriert, mehrfach entwurmt, tätowiert, gechipt und wurde ohne Befund auf FIV/FeLV getestet. Bislang wurde sie von ihrem Herrchen gegen Katzenschnupfen/-seuche geimpft. Die Ergebnisse unseres umfassenden Blutchecks sind alle im grünen Bereich, und im Januar 2018 ließen wir eine Zahnsanierung durchführen.

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Farouk, männlich (Freilauf benötigt)

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(weitere Fotos: siehe Fotoalbum, Video)

Der charmante Farouk (geb. ca. 10/2015) wurde uns als Fundtier in einer Gartenkolonie gemeldet. Er streunte dort seit einigen Monaten herum und suchte Anschluss an einer Futterstelle. Er war bereits kastriert, aber leider nicht gekennzeichnet - eine Halterermittlung verlief ohne Erfolg. Farouk ließ sehr schnell spüren, dass er überaus dankbar und glücklich ist, endlich von der Straße geholt worden zu sein und liebevolle Betreuung, Wärme, Sicherheit und Versorgung genießen zu dürfen. Dennoch benötigt er selbstverständlich im neuen Zuhause wieder Freilauf in ruhiger und verkehrsarmer Umgebung. 

Farouk zeigt sich in seiner Pflegestelle als ein äußerst verschmuster, liebevoller, sehr menschenbezogener Kater. Aufgrund seines Wesens und Charakters ist der hübsche Kerl auch für Anfänger der Katzenhaltung sehr gut geeignet und könnte auch in eine Familie mit verständigen Kindern einziehen, sofern ausreichend Rückzugsmöglichkeiten gegeben sind. Fremden Besuchern gegenüber ist er zunächst abwartend, aber weder  ängstlich noch versteckt er sich. Er beobachtet sie und bei Sympathie bekundet er sein Interesse, geht von alleine auf sie zu, ist aufgeschlossen und freundlich. Er sucht sehr die Nähe zu den Menschen, nutzt jede Gelegenheit zum Kuscheln, Köpfchen geben, Schmusen und „unterhält“ sich gerne mit ihnen. Er liebt es, sie mit seinen  Pfötchen zärtlich anzustupsen und Zuwendung zu erhaschen.

Zum Spielen benötigt er öfter noch entsprechende Animation, das scheint er in seinem früheren Leben nicht so richtig kennengelernt zu haben. Zum „nebenbei mitlaufen“ ist Farouk NICHT geeignet, er fordert schon seine Aufmerksamkeit und Beschäftigung, möchte auch nicht ausgegrenzt sein! Wenn er Ruhe sucht, zieht er sich von alleine auf seine Liegeplätzchen zurück.

Da er in seiner Pflegestelle nicht mit Artgenossen zusammen lebt, können wir nicht beurteilen, inwieweit er mit diesen verträglich ist. Wir vermuten, dass er sehr sozial ist, da uns berichtet wurde, dass er zuvor in der Gartenkolonie öfter mit verwilderten Jungtiere an der Futterstelle aufgetaucht war. Von daher glauben wir, dass eine Vergesellschaftung mit einem passenden Artgenossen gut klappen würde.

Farouk zieht kastriert, parasitenfrei, gechipt, geimpft und ohne Befund auf FIV/FeLV getestet in sein neues Zuhause.

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Henrik, männlich (Wohnungshaltung)

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(weitere Fotos: siehe Fotoalbum, Video)

Henrik, ein bildschöner schwarzer FIVerling im besten Alter von ca. 7 Jahren ist auf der Suche nach einem Menschen aus dem Großraum Kassel, der seine bisherige nicht sehr schöne Lebensgeschichte zum Guten wenden und mit einem Happyend krönen möchte. Er hat lange auf der Straße gelebt, immer wieder um Einlass gebettelt und nach Menschen Ausschau gehalten, die sich seiner annehmen und ihn nicht im Stich lassen. Leider war ihm das Glück lange Zeit nicht hold, aber nun soll sich sein Wunsch möglichst bald erfüllen.

Henrik ist wirklich extem aufgeschlossen und verschmust! Er war gerade wenige Minuten in der Quarantäne angekommen, da saß er auch schon auf dem Schoß seiner Pflegemama, glückselig schnurrend und tretelnd, dankbar für jede Zuwendung und jedes liebe Wort. Er ist wirklich ein Traumkater: unkompliziert, bescheiden, gemütlich und dankbar, weiß jede Zuwendung, Wärme, Sicherheit und Geborgenheit zu schätzen.

Ein stressfreies, ruhiges und beständiges Zuhause sowie hochwertige Ernährung sind für ihn sehr wichtig, da er Träger des FI-Virus ist (NICHT übertragbar auf Menschen!). Er wird in reine Wohnungshaltung vermittelt. Die Wohnung sollte aber geräumig sein (ab 80qm aufwärts) und ihm Platz zur Bewegung lassen, und sie sollte unbedingt über einen katzengerecht abgesicherten Balkon oder eine gesicherte Terrasse verfügen.

Die Pflegestelle teilt sich Henrik mit unserem zweiten FIV-positiven Schützling Trevis. Anfangs war Henrik nicht so sehr an Trevis‘ freundlicher Kontaktaufnahme interessiert, aber Trevis hat ihn längst mit liebevoller Hartnäckigkeit überzeugt, dass ein kätzischer Kumpel doch was ganz Tolles ist. Inzwischen verstehen und ergänzen sich die beiden Kater wunderbar, liegen gerne zusammen kuschelnd auf ihrem Lieblingsplatz, und wir würden uns so sehr wünschen, dass die beiden FIVerlinge gemeinsam ein schönes und fürsorgliches Zuhause finden würden. Dies ist zwar keine Bedingung, aber da beide Tiere keinesfalls als Einzeltiere leben sollen, bereits eine bewährte „Kater-Kumpelschaft“ führen, sich bestens vertraut sind und prima zueinander passen, würde sich eine gemeinsame Vermittlung anbieten.

Selbstverständlich ist Henrik kastriert, parasitenfrei, tätowiert, gechipt, und ohne Befund auf FeLV getestet. Aufgrund eines erhöhten Bluckdrucks bekommt er täglich 1/2 Tablette, die er aber problemlos einnimmt.

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Trevis, männlich (Wohnungshaltung)

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(weitere Fotos: siehe Fotoalbum, Video1, Video2)

Trevis (FIV-pos.), geb. ca. 04/2012, kam im Oktober 2017 als Fundtier zu uns. Da er als Träger des FI-Virus nicht mehr in den ungesicherten Freigang darf, sucht er ein Zuhause in einer geräumigen Wohnung mit ausreichend Platz zur Bewegung und einem katzengerecht abgesicherten Balkon. Aufgrund seines Wesens ist der sensible Schatz NICHT für ein turbulentes, unruhiges und lautes Umfeld geeignet.

Trevis ist in bester Verfassung, topfit und hat sich mit viel Geduld und Liebe dank seiner Pflegefamilie zu einem Prachtkater entwickelt, der seine Zuneigung zeigt, indem er die Nähe seiner Menschen sucht, sich zu ihnen kuschelt, Köpfchen gibt und Streicheleinheiten genießt. Er unterhält sich auch sehr gerne, ohne dabei aufdringlich zu sein. Stürmische Liebkosungen machen ihm jedoch Angst und auf den Arm genommen zu werden, duldet er nur sehr angespannt, ungerne und manchmal auch abwehrend.

Auf fremde Personen sowie auf ungewohnte und laute Geräusche reagiert er sehr ängstlich und versteckt sich. Trevis benötigt katzenerfahrene Menschen, die mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld um sein Vertrauen werben, sich auf ihn einlassen und ihn lieben, wie er ist, wobei er auf Annäherungsversuche keineswegs aggressiv reagiert. Wer sein Herz erobert hat, gewinnt in dem schüchternen Charmeur einen treuen und liebevollen Lebensbegleiter und Freund. Er spielt aus eigenem Antrieb oft ausgelassen mit seiner „Beute“ und es macht einfach Freude, ihm dabei zuzusehen. Meist ist er auch zu einem Spielchen mit seinen Menschen aufgelegt.

Artgenossen gegenüber verhält sich der wunderschöne Tiger total sozial, interessiert, verspielt und sehr freundlich. Daher wird Trevis keinesfalls als Einzeltier vermittelt, sondern benötigt im neuen Zuhause zwingend einen passenden Artgenossen. In der Pflegestelle lernte er unseren zweiten FIV-positiven Schützling Henrik kennen und lieben. Anfangs war Henrik nicht so sehr an Trevis‘ freundlicher Kontaktaufnahme interessiert, aber Trevis hat ihn längst mit liebevoller Hartnäckigkeit überzeugt, dass ein kätzischer Kumpel doch was ganz Tolles ist. ;-) Inzwischen verstehen und ergänzen sich die beiden Kater wunderbar, liegen gerne zusammen kuschelnd auf ihrem Lieblingsplatz, und wir würden uns so sehr wünschen, dass die beiden FIVerlinge gemeinsam ein schönes und fürsorgliches Zuhause finden würden. Dies ist zwar keine Bedingung, aber da beide Tiere keinesfalls als Einzeltiere leben sollen, bereits eine bewährte „Kater-Kumpelschaft“ führen, sich bestens vertraut sind und prima zueinander passen, würde sich eine gemeinsame Vermittlung anbieten.

Trevis zieht kastriert, parasitenfrei, tätowiert, gechipt und ohne Befund auf FeLV getestet in sein neues Reich.

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Muckel, männlich (benötigt Freilauf)

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(weitere Fotos: siehe Fotoalbum)

Muckel lebte mindestens zwei Jahre unversorgt am Rande einer Schrebergartensiedlung. Er hatte starken Schnupfen, viele kahle Stellen am ganzen Körper, starke Verfärbungen im Fell, und er schien sich nicht gut zu pflegen. Eine Dame erbarmte sich seiner, weil er krank und hilfsbedürftig aussah. Sie bat ihm Futter an, welches er auch sofort dankbar annahm. Nur anfassen ließ er sich zunächst nicht, auch wenn er nach einigen Wochen der Dame nicht mehr von der Seite wich, wenn sie im Garten war. Da er weiterhin krank aussah und seine Augen inzwischen stark gerötet waren, nahm die Dame Kontakt mit uns auf und wir beschlossen, ihn einzufangen und einem Tierarzt vorzustellen. Die dazu notwendige Narkose nutzen wir selbstverständlich gleich zur Kastration und zu einer umfangreichen Blutuntersuchung, denn wir rechneten aufgrund seines schlechten Allgemeinzustandes mit dem Schlimmsten. Zum Glück waren die Organwerte alle in Ordnung, und er wurde auch wider Erwarten negativ auf Katzenaids (FIV) und Katzenleukose (FeLV) getestet, jedoch ergab der Augenabstrich eine massive Infektion mit Chlamydien. Die Tatsache, dass die Infektion über viele Monate unbehandelt geblieben war, hatte Muckel stark geschwächt, da aber die Chance auf eine Gesundung bestand, erklärte sich eine ehrenamtliche Helferin bereit, ihn für einige Wochen in ihrem Bad in Quarantäne unterzubringen, wo er regelmäßig seine Medikamente bekommen konnte – eine Notwendigkeit, die leider in dem Schrebergarten nicht gewährleistet werden konnte. Da er außerdem einen starken Befall mit Sarkoptes-Milben hatte, war die Unterbringung in einer sauberen Umgebung auch medizinisch und logistisch die einzig sinnvolle Möglichkeit, ihm die Chance auf ein gesundes Leben zu ermöglichen. Da er im Schrebergarten schon recht gut Kontakt mit zwei Schrebergärtnern aufgenommen hatte, ihnen um die Beine ging und sich von ihnen auch vorsichtig anfassen ließ, hatten wir außerdem die berechtigte Hoffnung, dass er vielleicht vermittelbar war.

Leider kam es anders. Es wurden schwere Wochen für Muckel und auch für die Pflegerin, denn Muckel wollte partout keinen Kontakt, ließ sich die vielen Wochen über nie anfassen, sondern reagierte auf Annäherungsversuche mit Frauchen, Knurren und Rückzug. Trotzdem gelang es der Pflegerin, ihm regelmäßig sein Antibiotikum zu geben und seine Augentropfen reinzuträufeln.

Als er nach abgeschlossener Behandlung Wochen später wieder in den Schrebergarten kam, schloss er sich nach nur einem Tag sofort wieder seiner Betreuerin an und wandelte sich nach wenigen Tagen zum absoluten Schmusekater, der gar nicht mehr von ihrem Schoß zu kriegen war. Auch zwei weitere Schrebergärter können ihn inzwischen streicheln. Durch die Fortsetzung der Milbenbehandlung, der fortgesetzten hochwertigen Ernährung und die tägliche Gabe von Hanföl hat sich inzwischen auch sein Allgemeinzustand deutlich verbessert: seine Wunden sind abgeheilt, die Haut nicht mehr gerötet, das Fell ist an den betroffenen Stellen nachgewachsen, die Augen sind nicht mehr gerötet oder verkrustet und sein Chlamydien-bedingter Schnupfen hat sich so gut gebessert, dass er entweder gar nicht oder nur noch sporadisch, z.B. bei Wetterwechsel niest.

Die Betreuerin versorgt Muckel nun täglich im Schrebergarten und schmust mit ihm, und für den Winter hat er eine warme Styrokiste mit Stroh. Leider wird diese „Idylle" dadurch getrübt, dass er fast wöchentlich von einem aggressiven Revierkater Verletzungen zugefügt bekommt, und zudem muss die Betreuerin den Garten krankheitsbedingt zum Ende der nächsten Gartensaison aufgeben. Schon jetzt ist sie körperlich eingeschränkt, aber außer ihr gibt es niemanden, der bis in den späten Herbst hinein auf dem Gartengelände ist, geschweige denn sich bereit erklärt, Muckel auch im Winter täglich zu versorgen.

Wir suchen deshalb perspektivisch ein neues Zuhause für Muckel, der inzwischen auch Besuchern viel offener gegenübersteht, und den man auch als Fremder inzwischen schon vorsichtig anfassen kann, wenn er einen ein paar Mal gesehen hat. Er ist ein sehr anhänglicher und verschmuster Kerl, der sehr darunter leidet, dass seine Bezugsperson nicht häufiger bei ihm sein kann! Er wird sich langfristig auch gut in einem neuen Zuhause einleben, wenn man ihm eine lange Eingewöhnungszeit und viel Freiraum gibt, der es ihm ermöglichst, sich in seinem eigenen Tempo den Menschen anzuschließen. Vor einer Vermittlung müssten die neuen Dosenöffner zwingend mit ihm im Schrebergarten Kontakt aufgenommen haben, damit er sie schon positiv einordnen kann, bevor er ins neue Zuhause einzieht. Andernfalls ist es gut möglich, dass er wieder in eine Abwehrhaltung verfällt und  - wie seinerzeit in der Pflegestelle – niemanden an sich ran lässt.

In seinem zukünftigen Zuhause sollte man im Umgang mit scheuen oder verwilderten Katzen Erfahrung haben, da Muckel nach einer Eingewöhnungszeit zwar mit Sicherheit ein Schmusekater wird, aber weiterhin Besonderheiten im Umgang zeigen wird (wie z.B. vermutlich eine starke Schreckhaftigkeit und Skepsis allem Fremden gegenüber) und aufgrund seiner  hochgradigen Aggressivität beim Tierarztbesuch vermutlich auf längere Sicht nicht ohne Narkose behandelbar ist.

Interessenten aus dem Raum Kassel lesen sich bitte zunächst unsere Vorabinformationen zum Vermittlungsablauf (Bedingungen, Vorge-hensweise, Schutzvertrag & Schutzgebühr) durch und wenden sich bei weiterem Interesse an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!