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Zuhause gesucht!

Bitte bedenken Sie, dass wir ehrenamtlich tätig sind und die Tierschutzarbeit nach der Arbeit in der uns verbleibenden Freizeit ausführen! Wir bitten Sie daher um Verständnis, dass wir nur begrenzt erreichbar sind und keine festen Bürozeiten haben! Wenn Sie uns nicht erreichen, senden Sie uns Ihre Anfrage einfach per Mail und fügen Sie Ihre FESTNETZnummer bei, dann rufen wir zurück (Rückrufe auf eine Handynummer sind uns leider nicht möglich, da wir bemüht sind, unsere Spendengelder für die Versorgung der Tiere einzusetzen und die Verwaltungskosten so gering wie möglich zu halten).

Eyla, Enya, Elany, Elaiis & Esra (Wohnungshaltung):

Enya, Eyla, Elany, Elaiis und Esra (geb. April/Mai 2016) sind Abgabetiere aus einem Mehrkatzenhaushalt, die paarweise bzw. zu dritt auf der Suche nach einem Zuhause in oder um Kassel sind. Gesucht werden stressfreie, ruhige und beständige Endplätze in reiner Wohnungshaltung (ab 80qm aufwärts), bevorzugt mit einem katzengerecht abgesichertem Balkon, ohne Kinder und ohne vorhandene Tiere.
Alle fünf sind selbstverständlich kastriert, tätowiert, gechipt, gegen Parasiten behandelt sowie ohne Befund auf FIV und FeLV getestet. Sie sind Ausscheider von Corona-Viren, weshalb sie nicht zu anderen Katzen vermittelt werden.

cc-879-Enya880-Eyla(Fotos und Videos: Fotoalbum, Video1, Video2)

Die „Zwillinge" Enya & Eyla (weiblich), die sich äußerlich gleichen wie ein Ei dem anderen, sind die aufgeschlossenen, kessen Vorreiter. Sie arrangieren sich am schnellsten mit Veränderungen. Eyla lässt sich gern eine Pfötchenmassage verpassen, und Eyla liebt es besonders, unter dem Bauch gestreichelt zu werden oder ihrem Menschen auf dem Sofa im Nacken zu liegen. Eyla ist zumeist diejenige, die es abbekommt, wenn es Stress in der Gruppe gibt, aber sie kann genauso auch selbst austeilen. Sie versucht alles für sich zu beanspruchen (Spielzeug, Futter etc.) und die anderen zu verknurren. Sie schleppt auch gern Gegenstände (z.B. leere Futternäpfe) durch die Gegend. Man muss allerdings sehr Acht geben, weil sie Spielsachen anknabbert bzw. kaputtbeißt. Als Mensch darf man fast alles mit ihr machen. Sie liebt es hochgenommen und durch die Gegend getragen zu werden, hängt einem dann richtig im Arm und genießt es.

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(Fotos und Videos: Fotoalbum, Video1, Video2)

Esra (männlich) erzählt gern viel. ;-) Insgesamt ist er eher ängstlich und zurückhaltend, kommt aber irgendwann von alleine und gibt dann auch Köpfchen und sucht die Nähe. Er legt sich dann zu einem, lässt sich gern an den Ohren kraulen. Will man ihn aber irgendwo im Vorbeigehen streicheln, dann duckt er sich weg. Gibt es allerdings was zu Futtern oder Leckerlis, dann vergisst er sofort all seine Zurückhaltung und klettert seinen Menschen auf den Schoß, ja wird sogar regelrecht aufdringlich ;-) Auch beim Spielen dreht er völlig auf und verliert dabei etwas seine Scheu. Er liebt Jagdspielchen und alles, was man zwischen den Pfoten in die Luft schmeißen und dann fangen kann. Esra kuschelt am liebsten mit Elany, könnte also super gemeinsam mit Elany und Elaiis vermittelt werden.

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(Fotos und Videos: Fotoalbum, Video1, Video2)

Elany & Elaiis (weiblich) sind genau wie Esra im Umgang mit Neuem eher zurückhaltend. Elany ist zu Beginn die Ängstlichste. Sie muss von sich aus kommen, möchte auf keinen Fall bedrängt oder in ihrer Freiheit eingeschränkt werden. Sie möchte selbst entscheiden, ab wann man sie hoch nehmen oder auf den Schoß setzen kann. Sie braucht ihre Zeit, um neuen Menschen zu vertrauen. Sie ist schnell verunsichert und wenn man sie bedrängt, zieht sie sich erstmal zurück. Wenn sie dann Vertrauen aufgebaut hat, sucht sie aber extrem die Nähe ihrer Bezugsperson, wartet bei deren Heimkehr schon auf dem Sofa, wo sie sich dann freudig im Kreis dreht und  zum Kuscheln auffordert. Elany ist sehr intelligent, schaut sich die Dinge erstmal an, ob es sich für sie lohnt bzw. die Mühe wert ist und entscheidet dann. Wenn sie "Beute" (Spielzeug) gemacht hat, dann rennt die knurrend damit durch die Wohnung und verteidigt die Beute, so dass sich keiner von den anderen ran traut.
Elaiis ist zwar neugieriger als Elany, weshalb sie sich eher traut, eine neue Umgebung zu erkunden, aber dennoch ist sie bei Veränderungen die Misstrauischste. Sie lässt sich dann nicht mal mit Futter locken. Sie braucht also am längsten, sich richtig einzuleben und Vertrauen aufzubauen. Wenn sie dann richtig angekommen ist, ist sie ein totaler Clown. Je wilder und ausgefallener gespielt wird, desto besser. Zum Beispiel hängt sie kopfüber an ihrem Menschen runter, lässt sich langsam abwärts gleiten und dreht dann am Boden eine Rolle, um rasch wieder hochzuklettern und wieder von vorne anzufangen. Je wilder und fester sie gestreichelt wird, desto besser findet sie es.

Insgesamt sind alle fünf Tiere total verschmust und schnurren sofort los, selbst wenn sie nur bei einem liegen und man gerade eine der anderen Katzen streichelt. Sie suchen extrem die Nähe der Pflegemama, kommen ständig zum Kuscheln und klettern dabei alle gleichzeitig auf ihr oder um sie herum und stupsen sie köpfchengebend, um nicht zu kurz zu kommen. Zudem sind sie auch extrem verspielt und für alles zu begeistern. Sie spielen sowohl miteinander als auch allein, egal, ob sie dabei durch den Spieltunnel sausen oder mit Anlauf einen Zugluftstopper oder auch ein Blatt Papier dazu nutzen, über die Fliesen zu schlittern. ;-)

Weitere Fotos der 5 Katzen befinden sich im Fotoalbum. Bewegte Bilder: Video1, Video2

Interessenten aus dem Raum Kassel lesen sich bitte zunächst unsere Vorabinformationen zum Vermittlungsablauf (Bedingungen, Vorge-hensweise, Schutzvertrag & Schutzgebühr) durch und wenden sich bei weiterem Interesse an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Quantez, männlich (benötigt Freilauf):
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(Weitere Fotos: Fotoalbum)

Quantez (geb. ca. August 2014) kam im Juni 2016 in unsere Obhut, nachdem er immer wieder vor einer Haustür um Aufmerksamkeit und Futter bettelte und uns von Anwohnern gemeldet wurde. Der Kater war unkastriert und nicht gekennzeichnet, ein Halter konnte nicht ermittelt werden. Schnell stellte sich heraus, dass Quantez an Menschen und auch an das Leben in Räumen gewöhnt war und sich offenbar schon längere Zeit alleine auf der Straße behaupten musste. Zunächst verhielt er sich in der Pflegestelle sehr zurückhaltend, fauchte beim Näherkommen und ließ sich nicht anfassen. Nach und nach legte sich dieses Verhalten und inzwischen ist er ein richtig großer Schmuser geworden, der die Nähe zu Menschen sehr intensiv sucht, sich gerne auf ihrem Schoß zusammenrollt und das Kuscheln im Bett mit seinem Betreuer total genießt. Bei der PC-Arbeit hilft er sehr gerne und sorgt damit auch so manches Mal für eine kleine „Arbeitspause" seiner Bezugsperson ;-). Das Einzige, was noch aus seinem alten Leben zurück geblieben ist, ist die hin und wieder auftretende Skepsis, wenn Hände unvermutet auf ihn zukommen und man ihn aus heiterem Himmel streicheln will. Quantez reagiert dann evtl. mit Pfotenschlagen (inzwischen OHNE Krallen) und/oder einem angedeuteten Biss als Warnung.
Quantez ist inzwischen super aufgeschlossen, spielt sehr gerne, ist aktiv, braucht Action sowie Abwechslung und möchte unbedingt immer mittendrin sein. Auch vor fremden Besuchern zeigt er überhaupt keine Angst und liebt es, im Mittelpunkt zu stehen, ohne jedoch aufdringlich zu sein. Den so hübschen Kater können wir uns super gut als „Familienkater" vorstellen, dem auch ein aktiver und trubeliger Haushalt nichts ausmacht – er braucht ihn sogar eher - , solange er sich natürlich auch an einen ruhigen Ort zurück ziehen kann, wenn er das möchte. Kleinkinder sollten nicht im Haushalt leben, da seine Reaktion wie zuvor beschrieben bei plötzlichem, „ungesteuertem" Anfassen irritierend sein kann. Gegen größere Kinder in einem verständigen Alter spricht jedoch nichts. Das Verhalten Artgenossen gegenüber lässt sich nicht beurteilen, da er als Einzeltier in der Pflegestelle untergebracht ist. Quantez benötigt auf jeden Fall wieder Freilauf in ruhiger, grüner Umgebung.
Quantez ist inzwischen selbstverständlich kastriert, mehrfach entwurmt/entfloht, tätowiert, gechipt, ohne Befund auf FIV und FeLV getestet sowie jeweils 2-fach gegen Katzenschnupfen, Seuche und Leukose geimpft.

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Isa, Imani & Indigo

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(weitere Fotos: siehe Fotoalbum, Video)

Isa & Imani (geb. 3.4.17) wurden bei einem mittellosen Herrn geboren, der zu seinem unkastrierten Kater eine unkastrierte Kätzin von einem Verwandten aufgenommen hatte. Als die vier Kleinen dann auf der Welt waren, erfuhr sein Betreuer von uns und bat um Unterstützung bei der Kastration der Tiere. Den Kater ließen wir sofort kastrieren, die Mutterkatze folgte sofort, als die Kleinen selbständig Nahrung aufnehmen konnten, und im passenden Alter wurden dann auch 4 Jungitere kastriert, ohne Befund auf FIV (Aids) und FeLV (Leukose) getestet, gechipt, tätowiert, gegen Parasiten behandelt und geimpft, so dass sie mit Spannung ihrem neuen Zuhause entgegensehen konnten. Die beiden Katerchen wurde bereits zu einer Artgenossin hinzu in Freilaufhaltung vermittelt, und wir hoffen, dass sich auch für die beiden Mädels bald ein so schönes Endzuhause finden lässt. Besonders schön wäre es, wenn sie gemeinsam vermittelt werden könnten. Da sie in der Wohnung geboren wurden, könnte sie ggf. auch zukünftig in reiner Wohnungshaltung leben (ab 80 qm), aber selbstverständlich würden sie sich auch über Freilauf freuen, sofern es sich um eine verkehrsruhige, grüne Lage handelt.

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Farina, Farell & Farid (benötigen Freilauf):

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(weitere Fotos im Fotoalbum, Video1, Video 2, Video3)

Farina (geb. ca. 10/2014) und ihre beiden Söhne Farell & Farid (geb. ca. 01.08.2016) hatten sich in der gleichen Gartenkolonie angesiedelt, in der auch Farah mit ihren Kindern aufgegriffen wurde. Ende Oktober 2016 bemerkte eine Pächterin die Tiere öfter auf ihrem Grundstück, wo sie Schutz unter der überdachten Terrasse suchten. Sie begann die sehr scheuen Tiere anzufüttern, sorgte für einen Unterschlupf und fuhr von da ab täglich in die Kolonie, um die Tiere zu versorgen. Im Laufe der Wochen entwickelten die Katzen so viel Vertrauen, dass sie zum Essen vorsichtig in die geöffnete Laube liefen. Doch bei jeder Bewegung rannten sie wieder hinaus. Die Betreuerin bat uns schließlich im Dezember um Hilfe bezüglich Einfangen, Kastration usw. 
Wir hatten schnell das Gefühl, dass zumindest Farina  mal ein Zuhause gehabt haben muss. Auch ihre Kleinen könnten in einem Haushalt geboren und dann auf die Straße geworfen worden sein. Es war klar, dass es dauern würde, bis die Tiere (wieder) Vertrauen zu Menschen fassen würden. Da alle Pflegestellen belegt waren fragten wir  die Melderin, ob sie bereit wäre, als Pflegestelle zu fungieren und die Tiere  nach der Kastration bei sich daheim unterzubringen, und sie war einverstanden. Dass sie die Tiere schon einige Wochen gefüttert hatte, konnte dem Vertrauensaufbau nur förderlich sein.
Farina (schwarz-weiß) ist eine total süße, wenn auch noch etwas zurückhaltende Katze, aber sie geht inzwischen schnurrend um die Beine ihrer Pflegemama, liegt gerne tretelnd bei ihr im Bett, kuschelt sich auch schon gerne mal in ihre Arme und tobt total ausgelassen mit ihren Kleinen herum, als würde sie ihre Kindheit nachholen wollen. Von Anbeginn benutzte sie ganz brav die Katzentoilette, ebenso wie ihre Jungs. Sie benötigt Menschen, die ihr ohne besondere Erwartungshaltung gegenüberstehen und sie in ihrem eigenen Tempo bestimmen lassen, was sie wann zulässt. Wenn sie erst einmal Vertrauen aufgebaut hat, bindet sie sich sehr an ihre Menschen und ist eine liebevolle, sanfte und für jede Zuwendung dankbare Samtpfote.
Farell, der bildschöne Tiger, war damals der erste, der sich beim Füttern in die Laube traute. Er genießt inzwischen ebenso jede Streicheleinheit, bedankt sich dann mit wohligem Schnurren – wenn ER es möchte. Fremden gegenüber ist er zunächst zurückhaltend und es braucht etwas Geduld, bis er „ankommt".
Farid benötigte am Längsten, um sich etwas zu öffnen. Doch inzwischen lässt er sich von seinen Pflegeeltern auf den Arm nehmen, schmust gerne, spielt genauso wild und ausgelassen wie seine Mama und sein Bruder Farell, liegt ebenso gerne im Bett und hat besonders an seinem Pflegepapa  einen Narren gefressen.
Für alle drei Tiere suchen wir ein Freilaufzuhause im Raum Kassel in verkehrsarmer, grüner Umgebung. Eine gemeinsame Vermittlung ist in jeder denkbaren Kombination möglich, denn alle verstehen sich hervorragend untereinander. Das neue Zuhause sollte ein ruhiger Haushalt ohne Trubel, Hektik oder Kleinkinder sein. Größere, verständige Kinder sind vermutlich kein Problem. Den Tieren muss jedoch etwas Zeit und Geduld entgegen gebracht werden, bis sie sich ihren neuen Menschen gegenüber aufgeschlossen zeigen und ihr volles Vertrauen entfalten.
Farina, Farell und Farid ziehen kastriert, mehrfach entwurmt, entfloht, tätowiert, gechipt, 2fach auf FIV/FeLV getestet (ohne Befund) sowie gegen Schnupfen, Seuche und Leukose geimpft in ihr neues Heim.

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Falco, männlich (benötigt Freilauf)

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(weitere Fotos: siehe Fotoalbum)

Falco (geb. ca. 09/2016), der gemeinsam mit seiner Mama Farah vermittelt wurde, ist leider aus der Vermittlung zurückgekommen, weil er im neuen Zuhause plötzlich begann, Farah so sehr zu dominieren, dass diese vor lauter Angst keinen Schritt mehr gewagt hat und nur noch ein verunsichertes Hascherl war. Sie litt dermaßen, dass es nicht länger zu verantworten war, beide gemeinsam dort zu lassen, und da Falco es im Gegensatz zu der scheuen Farah leichter haben wird, sich noch einmal umzustellen, haben wir gemeinsam mit den Adoptanten entschieden, Farah dort zu belassen und  Falco zurück in eine Pflegestelle zu nehmen. Seit Falcos Auszug blüht Farah nun sichtlich auf und gewinnt an Selbstbewusstsein und Entspannung.
Falco ist ein aufgeweckter, lebensfroher  Kater, der voller Energie ist und für sein Leben gerne spielt und tobt. Er hat ein sehr freundliches Wesen und geht auf neue Menschen aufgeschlossen zu, ist  neugierig und sehr aufmerksam, aber auch ein bisschen schreckhaft. Wenn er vom Spielen müde ist, legt er sich gerne in der Nähe seiner Menschen nieder und hält ein Nickerchen – aber nie lange, denn Falco ist altersentsprechend voller Tatendrang. Anderen Katzen gegenüber ist Falco spielfreudig und aufgeschlossen, aber auch dominant, denn er möchte gerne alles im Griff haben. Daran scheiterte wie berichtet eben auch die gemeinsame Vermittlung mit seiner Mutter, die eine sehr ängstliche und unsichere Katze ist und sich ihm gegenüber nicht durchsetzen konnte. Bei einer möglichen Vermittlung zu einem Artgenossen, müsste dieser ebenso charakterstark sein und dürfte sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, allerdings würden wir ihn vorzugsweise in ein Zuhause ohne weitere Katzen vermitteln, um zu vermeiden, dass er durch eine gescheiterte Zusammenführung eventuell erneut sein Zuhause verliert.
Falco benötigt ein Zuhause in verkehrsberuhigter Lage, in dem er nach einer angemessenen Eingewöhnungzeit in Freilauf darf. Er ist kastriert, tätowiert, gechipt, parasitenfrei, auf negativ FeLV und FIV getestet und gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche und Leukose geimpft.
Interessenten aus dem Raum Kassel lesen sich bitte zunächst unsere Vorabinformationen zum Vermittlungsablauf (Bedingungen, Vorge-hensweise, Schutzvertrag & Schutzgebühr) durch und wenden sich bei weiterem Interesse an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Neemuk, männlich (benötigt die Option zum Freilauf)

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(weitere Fotos: siehe Fotoalbum, Video)

Neemuk (geb. ca. 02/2016) ist ein wunderschöner Langhaar-Kater, der Anfang April 2017 in unsere Obhut kam. Er wurde von einer anderen Katzenhilfe-Organisation mittels Lebendfalle eingefangen, nachdem er auf einem LKW-Parkplatz direkt an der äußerst gefährlichen B83 Nähe Hofgeismar gesichtet wurde, als er verzweifelt versuchte, aus den Mülltonnen etwas Essbares zu ergattern.
Wir wissen nicht, was dieser arme Schatz erlebt hat, welchen dramatischen Ereignissen er ausgesetzt war, welche Ängste er durchzustehen hatte, welche Umstände ihn zu diesem überaus gefährlichen Fundort brachten. Er muss jedenfalls schon länger auf sich gestellt gewesen sein, denn er war ziemlich abgemagert, sein Fell völlig verfilzt. Er war weder kastriert noch gekennzeichnet und alle Versuche, einen Halter zu ermitteln, liefen ins Leere. Fakt ist, er war stark traumatisiert, verängstigt und verstört und nicht anfassbar. Trotzdem hatten wir den Eindruck, dass er den Kontakt zu Menschen kannte. Wir vermuteten, dass sich hinter seiner Angst ein im Grunde seines Herzens total lieber, anhänglicher und schmusiger Kerl verbirgt, der dankbar für jede Zuwendung sein würde, wenn er wieder den Mut findet, dem Menschen zu vertrauen.
Es dauerte Wochen, bis er so langsam begann, sichtbar seinen Stress abzubauen und sich in kleinen Schritten gegenüber seinen Pflegepersonen zu öffnen, ohne sie gleich auf 2 m Abstand mit weit aufgerissenen Augen und angelegten Ohren anzufauchen. Mit äußerst viel Geduld, Ruhe und Einfühlungsvermögen begann er kleine Fortschritte zu machen, wenn auch weiterhin auf der Hut und skeptisch. Bei jedem Geräusch oder hektischen Bewegung zuckte er zusammen und verschwand in seinem sicheren Versteck. Nachdem dann der Knoten endlich geplatzt war und er halbwegs anfassbar war, brachten wir ihn zum gründlichen Check nebst Blutentnahme in die Tierarztpraxis. Es wurde eine Pankreatitis festgestellt (Bauchspeicheldrüsenentzündung), vermutlich ausgelöst durch das Fressen von Abfällen aus den Mülleimern und ggf. durch den Stress und die Angst, die das Leben auf der Straße ihm offenkundig bereitet hatte. Diese ist Gott sei Dank durch entsprechende Behandlung inzwischen abgeklungen, die neuerlichen Werte sind alle wieder in der Norm. Sein guter Appetit sorgt dafür, dass er schon so einiges auf die Rippen bekommen hat, sein Fell ist inzwischen filzfrei, seidig, glänzend und wunderschön. Die notwendige regelmäßige Fellpflege lässt er gerne zu.
Und seit kurzem zeigt sich Neemuk als der absolute Oberschmuser, sucht die körperliche Nähe zu seinen Pflegepersonen, liebt es total, auf dem Arm gehalten und herum getragen zu werden, gibt Köpfchen und Küsschen. Das ist das Schönste für ihn. Er „unterhält" sich gerne mit seinen Menschen und macht auch schon mal lautstark auf sich aufmerksam, wenn ihm langweilig ist und er kuscheln möchte.
Bei ungewohnten Geräuschen und fremden Menschen ist er bislang noch ein kleiner „Schisser", lässt man ihm jedoch etwas Zeit, dann siegt zumeist die Neugierde und sogar Besucher kommen in den Genuss, ihn streicheln zu dürfen.
Neemuk ist ein „Sensibelchen" und benötigt daher ein ruhiges, beständiges und einfühlsames Zuhause ohne Kleinkinder bei Menschen, die über innere Ruhe verfügen und ihm somit die nötige Sicherheit und Geborgenheit vermitteln können. Gesucht werden Menschen, die auch tagsüber genügend Zeit für Schmuse- und Spieleeinheiten haben und bei denen auch die regelmäßige Fellpflege nicht zu kurz kommt. Der menschenbezogene Schatz möchte nicht „ausgegrenzt" sein oder nur „nebenher" laufen. Wer sich auf diesen zauberhaften, bildschönen und zunächst zurückhaltenden Kater einlässt und ihm sein Herz schenkt, wird einen wundervollen Lebensbegleiter haben, der sehr viel Freude und Wärme.
Da Neemuk draußen aufgegriffen wurde, möchten wir ihm keinesfalls die Möglichkeit nehmen, in einem neuen endgültigen Zuhause wieder Freilauf genießen zu können, wenn er dies möchte. Daher muss sein Endzuhause in ruhiger, verkehrsarmer Umgebung im Großraum Kassel gelegen sein.
Neemuk zieht kastriert, parasitenfrei, tätowiert, gechipt und ohne Befund auf FIV/FeLV getestet ins neue Heim. Im Moment ist Neemuk noch nicht umzugsbereit, da zunächst das Ergebnis der Kontrolluntersuchung bezüglich der Pankreaswerte abgewartet werden muss. Danach richtet sich auch der Beginn der Impfroutine, die aufgrund der geschilderten Umstände bisher noch nicht starten konnte.

Interessenten aus dem Raum Kassel lesen sich bitte zunächst unsere Vorabinformationen zum Vermittlungsablauf (Bedingungen, Vorge-hensweise, Schutzvertrag & Schutzgebühr) durch und wenden sich bei weiterem Interesse an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!