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Paten gesucht!

Auf dieser Seite möchten wir Dauerpflegetiere vorstellen, für die wir noch Paten suchen. Bei diesen Tieren handelt es sich entweder um nicht mehr vermittelbare Tiere (aufgrund Alter, Krankheit oder extremer Scheu) oder um Tiere, die aufgrund eines Handycaps eine erschwerte Vermittlungschance haben und daher längerfristig bei uns sitzen und in dieser Zeit hohe Pflegekosten verursachen.

Allein für Futter- und Streu fallen monatlich rund 35,- bis 40,- Euro pro Katze an. Hinzu kommen die Arztkosten, die während des Aufenthaltes anfallen, so dass ein nicht unerheblicher Aufwand entsteht, wenn eine Katze über einen längeren Zeitraum nicht zu vermitteln ist. Daher sind wir auf Hilfe durch Patenschaften angewiesen. Die Beträge der Patenschaften können frei festgesetzt werden, es gibt keinerlei Vorgaben von uns. Wichtig ist für uns, dass wir mit dem regelmäßigen Eingang der Patenschaft rechnen können, weshalb sich ein Dauerauftrag bei der Bank anbietet.

Die Paten erhalten eine Patenschaftsurkunde und werden selbstverständlich in regelmäßigen Abständen über das Ergehen ihres Patentieres informiert.

Diego 1111-bearbDiego tauchte im Sommer 2011 immer mal wieder auf dem Grundstück eines unserer Mit- glieder auf, war aber sehr scheu. Es war zu beobachten, dass er mit den Freigängerkatzen des Mit- glieds sehr liebevoll und umsichtig Kontakt aufnahm und sie ihn alle auch nach kurzem Anfauchen sehr schnell akzeptierten, obwohl er unkastriert war. Diegos Verhalten war abzuspüren, dass er menschlichen Kontakt gewöhnt war und ihn eigentlich auch suchte. So nach und nach ließ seine Ängstlichkeit nach, unser Mitglied kam immer näher an ihn heran, und Diego saß immer vor dem Fenster und wartete auf Futter. So wurde er mit einer Falle eingefangen, kastriert und tierärztlich untersucht. Leider wies Diego keine Kennzeichnung auf, ein Halter konnte trotz intensiver Bemühungen nicht ermittelt werden. Sein Alter wurde auf ca. 5 Jahre geschätzt. Direkt nach der Kastration entpuppte sich Diego in Windeseile als ein extrem verschmustes und anhängliches Tierchen, das unserem Mitglied auf Schritt und Tritt folgte und jede Streicheleinheit dankbar in sich aufsog. Drei im Bett mit Diego rechts 1 2Er beschloss, dort nicht mehr wegzugehen und hat dann auch das gesamte Haus er- obert. Er kommt und geht durch die vorhandene Kat- zenklappe, schläft mit den anderen Katzen gemeinsam im Bett und ist einfach nur zufrieden und glücklich. 
Bei dem Bluttest stellte sich leider heraus, dass Diego FIV positiv ist. Da er jedoch ein äußerst soziales Tier ist, das in keiner Weise Streit sucht mit den anderen Katzen unseres Mitglieds, nie kratzt oder beißt, ist das Risiko, dass die eigenen Tiere des Mitglieds infiziert werden könnten, nahezu ausgeschlossen. Er lebt mit ihnen in völliger Harmonie, und von daher hat sich unser Mitglied entschlossen, Diego als Dauerpflegling aufzunehmen, um ihm ein stressfreies, fürsorgliches Leben zu bieten. Die Vermittlung eines FIV positiven Tieres in kontrollierten Freilauf ist zum einen extrem schwierig, und zum anderen ist das Zusammenleben mit den vorhandenen Katzen bereits erprobt. Darüber hinaus hängt Diego bereits sehr an seiner Pflegemama. Daher möchten wir ihm gern die Chance geben, dauerhaft dort bleiben zu dürfen, wo er sich wohl fühlt.
Aufgrund der Anzahl der eigenen Katzen (alles ehemalige CAT-CARE-Schützlinge) ist es Diegos Pflegemama jedoch nicht möglich, den Unterhalt und die tierärztliche Versorgung zu finanzieren, so dass der Verein die Kosten tragen muss.   Wir würden uns daher sehr über eine Patenschaft freuen, die uns hilft, den Unterhalt des Tieres auf längere Sicht zu finanzieren. 
Wenn Sie Diego gern mit einer Patenschaft unterstützen möchten, drucken Sie sich bitte unser Patenschaftsformular aus und senden Sie dieses ausgefüllt an die dort eingetragenen Postanschrift!

patenseite3Tamina ist seit Juli 2007 bei uns, nachdem sie mit ihren drei Welpen auf dem DEZ-Gelände eingefangen wurde, wo sie seit zwei Jahren lebte und sich aus dem Müll ernährte. Sie hatte keinen Schwanz, eine verkrüppelte Hinterpfote, war nicht zahm, völlig heruntergekommen, hatte stumpfes Fell und starken Wurm-, Floh-, und Zeckenbefall. Da der DEZ-Parkplatz, der bisher ihr Zuhause gewesen war, nach dem Umbau keinen Lebensraum mehr für eine Katze bot und das Management die Zusage einer lebenslangen Fütterung zurücknehmen mussten, weil sich ein Wechsel in der Leitung anbahnte, behielten wir Tamina nach erfolgter Behandlung erst einmal in der Pflegestelle und suchten nach einem Zuhause für sie. Dies gestaltete sich unmöglich, da nach einigen Wochen klar war, dass Tamina nicht nur scheu, sondern wirklich wild war und sich jeglicher menschlicher Zuwendung verweigerte. Zu dieser Zeit stellten wir fest, dass sie massiv Fell verlor und sich vermehrt kratzte. Nach längerer Diagnosesuche (sie war nicht anfassbar...) stellte sich heraus, dass sie Sarcoptes Milben, also Räude hatte! Die wochenlange Behandlung der nicht zahmen Katze mit Spot-On Präparaten gestaltete sich demensprechend schwierig, und ihr Fell brauchte mehrere Monate, bis es sich wieder schloss.
Als sie wieder gesund war, suchten wir nach einem geeigneten Platz zum Auswildern, fanden jedoch keinen. Deshalb entschied sich die Pflegestelle, sie einfach „mitlaufen" zu lassen, sie aber im Frühjahr in den Freigang zu entlassen. Erschwert wurde sie Situation jedoch dadurch, dass Tamina nicht mit den vorhandenen eigenen Katzen der Pflegestelle klarkam, weil sie sich mobben lies, und auch dadurch, dass wir bei Tamina plötzlich Blut im Urin feststellten, sie aber nicht untersuchen lassen konnten, weil sie dazu hätte eingefangen und in Narkose gelegt werden müssen. Deshalb starteten wir einen Behandlungsversuch mit Baytril Flavour, welcher auch anschlug. Nach anfänglichem Erfolg zeigte sich, dass sie unter rezidivierenden Blasenentzündungen litt, unsauber war und im Stehen pinkelte. patenseite1Wir fingen sie ein und ließen in Narkose die Blase schallen und röntgen, und es stellte sich heraus, dass sie eine stark verdickte Blasenwand und dicke Narben am Übergang zur Harnröhre hat, welche der Grund dafür sind, dass sie ungern auf Klo geht, denn im Stehen wird die problematische Stelle nicht gereizt, im Sitzen jedoch schon, und bei großem Druck, platzt die Narbe auf. Wir ließen auch ihren Urin untersuchen und stellten fest, dass sie Oxalate und jede Menge E.coli im Urin hatte. Nach Rücksprache mit einer uns bekannten Internistin an einer urologischen Fachklinig in Hamburg war schnell klar, dass E.coli die Ursache für die ständige Reizung der Blase waren und so entschlossen wir uns zu einem Behandlungsversuch mit D-Mannose, welche die E.coli physikalisch bindet, also wie Klettband wirkt, jedoch mit dem Haken, dass man die Mannose in Flüssigkeit und nicht in Verbindung mit Futter verabreichen darf, damit sie nicht lange im Magen verweilt, sondern schnell und geballt in die Blase transportiert wird. Nach mehreren Monaten war Tamina dann endlich beschwerdefrei, und heute bekommt sie die Mannose noch ab und an zur Prophylaxe und täglich, wenn sie wieder Probleme hat und der Urin strenger riecht. Ihre Narbe am Harnröhrenausgang platzt nur noch ganz selten auf, und zwar immer dann, wenn sie ihren Urin lange einhält und dann eine größere Menge auf einmal macht, also viel Druck auf der Blase ist. Sie ist immer noch gelegentlich unsauber, geht aber auch aufs Klo. Um die Bildung von Oxaleten zu erschweren, wurde Tamina inzwischen auf artgerechtes, kohlenhydratfreies Nassfutter umgestellt, welches sie mit viel Flüssigkeit bekommt.
patenseite2Die Situation mit den anderen vorhandenen Katzen hat sich entspannt, seit Tamina in den gesicherten Freigang geht, wo ihr ein großer eingezäunter Garten zur Verfügung steht, den sie entweder alleine nutzt oder auch in Gesellschaft eines Katers der Pflegestelle, mit dem sie sich versteht unbekannten Situationen, Geräuschen und Menschen hat Tamina nach wie vor große Angst und reagiert absolut panisch und mit Flucht. Auch Besuche beim Tierarzt sind weiterhin nur im Zwangskorb möglich, jedoch hat sie nach nunmehr 5 Jahren zu der Pflegestelle so viel Vertrauen aufgebaut, dass sie sich streichen lässt und auch auf den Schoß zum Schmusen kommt, wenn sie sich sicher fühlt.
Wenn Sie Tamina gern mit einer Patenschaft unterstützen möchten, drucken Sie sich bitte unser Patenschaftsformular aus und senden Sie dieses ausgefüllt an die dort eingetragenen Postanschrift!

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